über Selbstbewusstsein als Teenager

über Selbstbewusstsein als Teenager

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über SELBSTBEWUSSTSEIN aus der Sicht eines Teenagers

persönlicher Mindstuff, Erfahrungen & Erkenntnisse

 

was ist es?

Die Frage ist eher, was ist es nicht. Es ist keine Skrupellosigkeit, kein Egoismus und auch keine Selbstverliebtheit. Ich habe oft das Gefühl, dass es damit gleichgesetzt wird und eine riesige Panik herrscht, auch nur annähernd so zu wirken. Ja, auch ich habe Momente in denen ich Angst genau davor habe…irgendwie blöd zu wirken. Aber worum geht es eigentlich?

Es geht darum, sich SELBST BEWUSST zu sein, was und wen man liebt, erreichen möchte, wie man leben möchte. Also was einen selbst definiert; wer man ist.

Und trotzdem hasse ich dieses Wort.

’sich aktiv und reflektiert für seine Träume und Vorstellungen für das eigene Leben einsetzen‘

das ist das, was eigentlich dahinter steckt. Und dafür eben nicht über Leichen geht.

 

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Dass das nicht so einfach ist, ist klar. Zu viele Ängste, Zweifel und Bedenken stehen zwischen einem und dem ‚ich-selbst-sein‘.

Ich denke das Problem mit dem Selbstbewusstsein liegt hauptsächlich in der großen ‚wer bin ich-Frage‘

Die Antwort darauf  ist ein lebenslanger Prozess, aber irgendwie hat der gefühlt erst letztes Jahr bei mir richtig angefangen. Nicht wie man offensichtlicherweise denken könnte durch meine Haare (beziehungsweise nicht-haare, haha), sondern durch etwas, worauf ich nie geachtet habe; nämlich auf mich selbst. Selbstreflektion. (hier bitte Frauenchor und Konfetti mental einfügen) Ohne Selbstreflektion kein Bewusstsein über sich selbst. Vielleicht ist das jetzt dumm, aber das war so eine krasse Erkenntnis für mich!!! 😀

wenn man sich traut, in diesen Spiegel zu schauen, lernt man so wahnsinnig viel über sich selbst.

 

mein weg

Es tut manchmal echt weh. Ich weiß, dass ich nie Sporty Spice sein werde (obwohl ich das so unglaublich gern wäre!! doch mein Sprint gleicht der Joggingrunde einer alten Dame. mit Krückstock.), nie die Geduldigste, nie Mathematikerin/Chemikerin/ Naturwissenschafterlin/ Musikexpertin (oder auch nur annähernd jemand der davon Ahnung hat) oder das Mädchen das alle zum Lachen bringt.

Aber ich weiß auch, dass ich eine gute Zuhörerin bin und dass Sprache, Ästethik und Kreativität mein Ding sind. Es macht mir so viel Freude, mich damit zu beschäftigen, sodass meine Schwächen währendessen in den Hintergrund rücken und auch mittlerweile okay (-er) bzw. akzeptabler für mich werden.

 

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look: top: vintage; jeans: Levi’s High Rise Crop 501; sneaker: vintage; Sonnenbrille: Amazon Fashion

 

die base

Es klingt so lahm und steht bestimmt in jedem Selbstbewusstsein- Teenie-Ratgeber (geschrieben von irgendeinem alten Typ der sich nicht mehr an seine Jugend erinnert). Aber es ist wahr, wenn man seine positiven Eigenschaften (lass es Humor sein, geile Brownies backen, andere Leute aufmuntern, whatever.) reflektiert und erkennt und animmt, kann man sich eine richtig gute Base (lasst es uns Base nennen, ich mag das Wort :D) schaffen. Klar struggelt man, zweifelt, macht sich Gedanken was andere wohl denken, doch mit dieser Basis kann man es leichter wieder ausbalacieren und das Krönchen wieder schneller richten (alte Leute Sprichwort hellooo).

Sich weiter auf die eigenen Träume, Ziele und Leidenschaften zu konzentrieren. Es nimmt etwas vor der Angst, die eigene Meinung zu sagen und zu sich zu stehen, sein eigenes Ding durchzuziehen und klärt auch den Blick sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu fokussieren.

 

‚Lohnt sich der Druck?‘

‚Was passiert wenn ich jetzt nicht perfekt bin und Fehler mache?‘

(lasst uns ehrlich sein: zu 90% der Fälle absolut rein gar nichts.)

 

Ich habe festgestellt, dass ich viel objektiver mit meinen Schwächen umgehen und manchmal daran sogar arbeiten kann, weil es nicht mehr so weh tut, drauf zu schauen. Von dem Druck, alles gut zu machen, immer perfekt (was auch immer das ist) zu sein, wird ein bisschen genommen und man kann vieles mehr oder weniger mit Humor nehmen…(unpünktlichkeit. meine freunde rechnen bei mir schon automatisch 10min drauf, upssss. aaaber ich versuche wirklich, es zu verbessern…schaffe ich eh nicht. aber die hoffnung stirbt zuletzt. oder so.)

Die Weisheit mit Löffeln gefressen (alte Leute Sprichwort Nr. 2, ups) habe ich auf gar keinen Fall und ein perfektes (hach, was ein wundervoll subjektiv, leeres Wort), 24/7 selbstbewusstes, nie aus der Fassung zu bringendes und sich selbst liebendes Wesen bin ich auch definitv nicht. Ich wollte einfach nur mal meinen Weg runterscheiben, einfach weil es mir etwas gibt, was mir so viel Lebensqualität gibt:

Leichtigkeit.

 

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Lara <3

 

 

 

 

 

 

 



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