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| Modeblog eines Teenagers.

Meine 20 schönsten Erlebnisse in Vietnam

Meine 20 schönsten Erlebnisse in Vietnam

14 Tage Rundreise durch Vietnam

 

này! (hey, ihr!)

 

Es sind Pfingstferien und ich bin mit meiner Faaaam in Vietnam unterwegs. Ich denke, da Vietnam jetzt nicht so ein typisches Urlaubsziel ist, ist es vielleicht ganz interessant, ein bisschen aus meiner Sicht als Teenager über so eine Reise zu lesen, außerdem liebe ich Reisen und somit gehört das auch definitv auf diesen Blog wie Mode oder Wohnen. Und wer weiß, vielleicht seid ihr ja so begeistert, dass ihr auch mal dort hinreist?

 

Zuerst sollte ich erwähnen, dass meine Eltern mich extrem mit Fernweh angesteckt haben, aber ich persönlich zähle Fernreisen zu meinen absoluten Lieblingen (je exotischer, desto besser 🙂 )

 

Deswegen war ich auch, als mein Vater das erste Mal mit Vietnam ankam, mega begeistert, habe erstmal wahnsinnig viel darüber gelesen und ewig viel Zeit auf booking.com und momondo verbracht (ja, wenns ums Reisen geht, bin ich ein absoluter Nerd.)

Naja, ich will euch nicht mit irgendwelchen lahmen blabla davon abhalten, meinen kleinen 1. Post über dieses wunderschöne Land zu lesen, also: có bạn đi (los geht’s)…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 1-3: Ho-Chi Minh City/ Saigon:

 

Nach einem 12-stündigen Direktflug von Frankfurt mit Vietnam Airlines mit echt klischeehaften, nicht ganz so leckerem Flugzeugessen (trotz veganer ‚Special Meal‘ Vorbestellung), kamen wir in der wahnsinnig lauten, aber für mich persönlich auch extrem beeindruckenden Stadt an. Eigentlich besteht fast die gesamte Stadt aus Straßen, auf denen wahnsinnig viele laut hupende Motorroller fahren (sogar der Snapchat Filter ist mit einem Roller, aber dafür in voll schönem Pastell). Entlang der Straßen sind überall winzige Lädchen, an denen dampfende Pho (eine total typische Nudelsuppe), frisches Obst, Banh Mi (fluffige Baguettes gefüllt mit Fleisch oder Tofu) , Handyverträge oder T-Shirts verkauft werden. Überall gibt es was zu entdecken, irgendwie ist immer eine Gasse, in der es noch mehr Stände und Lädchen zu entdecken gibt.

 

 

Meine schönsten Erlebnisse in Ho-Chi-Minh:

 

 

EInfach herumzulaufen und sich umzuschauen, macht man sowieso, aber bewusst ist es nochmal viel schöner! (vorrausgesetzt, man lässt sich nicht von den tausenden Motorrädern überfahren, das ist dann nicht mehr so schön…) Wie gesagt – es gibt so viele kleine Läden und Straßenstände mit Essen, Kleidung, Massagen und so weiter, außerdem ist es echt lustig, einach mal zu schauen, was die Einheimischen da so alles auf ihren Rollern so transportieren, von Käfigen mit Hunden, Hühnern, Schweinen bis zu der ganzen Großfamilie inklusive Ommi ist da echt alles und jeder mit dabei.

 

 

Unsere Mekong (gesprochen Mekom) Delta Tour, war traumhaft! Kann man überall buchen, unter diesen von oben x-mal genannten Lädchen sind nämlich viele auch Reisebüros, wo man solche 1-Tages Ausflüge bucht. Naja, auf jeden Fall ist das eine Tour zu einem großen Fluss namens Mekong, auf dem man dann mit dem Boot ein bisschen herumschippert und verschiedene Inseln besucht. Mein Highlight war auf jeden Fall Unicorn Island, dort wurde man nämlich auf so eine Art Kanu gebracht und ist dann mit Einheimischen durch kleine Kanäle herumgefahren. Ringsherum überall Palmwedel, dazu noch riesige Strohhüte, die man aufgesetzt bekommt und das leise Plätschern der Ruder -es war magisch!

 

 

 

Abends die Rooftop Bar , war ebenfalls echt wahnsinnig beeindruckend. Die Stadt sieht so anders aus, gar nicht mehr so chaotisch, sondern total modern und klar. Außerdem sind in ganz Saigon spannende Leute unterwegs, also perfekt zum peoplewatching.

 

 

 

…weiter gings mit VietJet von Ho Chi Minh nach Da Nang, also eher nach Zetralvietnam, wo wir dann mit dem Taxi in das wirklich zauberhafte Hoi An weitergefahren sind. Das Erlebnis, zwischen tausenden Asiaten am Flughafen zu stehen und jeder starrt dich wie eine Puppe an, werde ich auch nie vergessen…

 

 

 

Tag 3-8: Hoi An

 

Hoi An, ein kleines Städchen direkt am Meer in der Mitte von Vietnam. Hier geht es im Vergleich zu Saigon schon wieder sehr gelassen zu, perfekt um sich ein wenig zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Die Stadt hat einfach eine richtig schöne Atmosphäre, überall hängen Lampions, die im Dunkeln leuchten und sanft im Wind hin und her schaukeln. Klar, das ist alles hauptsächlich für die Touris, aber ganz ehrlich, mir egal, Hauptsache schön. Die Stadt ist außerdem bekannt für ihre vielen Schneider, was ich zwar echt spannend finde, weil ich auch ab und zu Mal nähe, aber ehrlich gesagt brauche ich nichts Maßgeschneidertes…

 

 

Meine schönsten Erlebnisse in Hoi An:

 

 

Auf jeden Fall die Altstadt besuchen! Klar, das macht man sowieso, aber es lohnt sich wirklich! Zwar kostet es ca. 5€ für Erwachsene, sie allein schon zu betreten (was a. für vietnamesische Verhältnisse echt teuer ist und b. nur um allein in die Stadt zu gehen, nochmal happiger ist), aber wie gesagt, das UNESCO-Weltkulturerbe sollte man sich trotzdem nicht entgehen lassen. Es ist eine traumhaft schöne, charmante Altstadt, wo nochmal mehr Lampions in allen möglichen Farben hängen, eine kleine Brücke führt zu einer Flussinsel, die vor allem nachts wunderschön leuchtet, es ist einfach total unreal, wie zauberhaft es ist! (mir fehlen langsam die positiven Adjektive 🙂 )

 

 

 

Einmal im Monat bei Vollmond findet in der Altstadt außerdem das Laternenfest statt, an dem Tag gibt es ab 18.00 Uhr kein elektrisches Straßenlicht, nur das Licht der Laternen und Lampions. Es ist wirklich eine ganz besondere Stimmung, obwohl, meiner Meinung nach, einfach zu viele Menschen unterwegs sind und es viel zu laut ist.

 

 

 

 

Fahrradfahren sollte man in Hoi An auch mal ausprobieren, die meisten Hotels bieten welche zum Leihen an. Meinen Eltern und meinem Bruder ist der Verkehr zwar zu chaotisch um auf der Straße zu fahren, aber am Fluss entlang zu fahren reicht auch. Natürlich ist es wahnsinnig heiß, aber der Ausblick macht alles wett und Fahrtwind hat man auch noch.

 

 

 

 

Man sollte hier auf jeden Fall auch das typische Cao Lao probieren, das sind dicke Nudeln in einer würzigen Soße, mit ganz vielen frischen Kräutern und dazu Schweinefleisch,  (ich habe ’nur‘ die chay Variante, also in Veggie mit Tofu probiert, aber auch da schmeckt mega geilooo.) Bekommt man echt überall und zu jeder Tageszeit…

 

 

 

 

Bei Báhn mì Phuong essen, sollte man bei seiner Hoi An Reise auch auf gar keinen Fall verpassen! Vor dem Stand standen unzählige Leute an, aber es hat sich sowas von gelohnt! Sie verkaufen dort ausschließlich Banh Mi, das ist ein super fluffiges Baguette (Baguette haben die Vietnamesen total drauf, weil Vietnam einmal französische Kolonie war), belegt mit gewürzten Fleisch, Kräutern und richtig guten Soßen, aber es gibt auch Varianten mit Omlett oder Tofu und der Tofu war einfach nur himmlisch!

 

 

 

Die wundervollen Strände besuchen, ist natürlich auch ein Muss. Ich glaube, ich war selten an so schönen, sauberen Stränden mit feinen Sand auf denen unzählige Babykrebse hreumkrabbeln, Palmen, die ganz nach Vorbild der Lampions im Wind hin und her flattern und glasklares Wasser mit kleinen Fischen darin. (und mit dem Fahrrad hinfahren ist natürlich das Beste 😉 )

 

 

 

 

Einen Kochkurs machen und lernen wie man die ganzen leckeren Sachen zubereitet. Man kann in ganz Vietnam Kochkurse machen, aber da wir hier in Hoi An Zeit haben und es außerdem besonders viele vegetarische Restaurants gibt, die Kochkurse anbieten, haben wir hier einen gemacht. Es gibt sogar welche, bei denen ein Marktbesuch noch mit dabei ist, aber bei uns sollte der Fokus ganz auf dem Kochen liegen. Wir waren zu siebt und durften uns acht Gerichte von der Karte aussuchen, die wir lernen wollten. Von Bananenblüten Salat bis zu Austerpilzen im Tontopf, wir hatten echt viel Verschiedenes mit dabei. Dann ging es ans Schnibbeln, Soßen anrühren, fritieren und braten, wobei ich echt meine Schwierigkeiten hatte, da der Pfannenwender durch Stäbchen ersetzt wurde… Am Ende kamen trotzdem acht super leckere Essen heraus, nur mein Bánh xèo (frittierte Reispfannkuchen mit Pilzen und Gemüse) hat es leider nicht ganz heil auf den Teller geschafft, beim aus der Pfanne heben wurde es dank meinem Stäbchen Talent regelrecht zerfleddert 😀  Trotzdem, ein Kochkurs, unserer war in dem vegetarischen Restaurant ,Minh Hien Quan Chay‘, ist echt ein tolles Erlebnis. Ich freue mich schon, das alles daheim nachzukochen…


 

 

Sehr leicht von unserem Hotel aus zu erreichen (mit dem Fahrrad, womit sonst?) lag das Tra Que Vegetable Village. Das ist ein kleines Dörfchen, wo man zusehen und lernen kann, wie die Vietnamesen ihr Gemüse, Obst und Kräuter anbauen. Wir sind am letzten Tag vormittags noch dort hingefahren, einfach, um es einmal gesehen zu haben, aber ich war wirklich begeistert von der Ruhe und Gelassenheit, die dieses Dörfchen ausstrahlt. Wir haben zwar keine Tour gemacht, sondern sind nur ein wenig herumgelaufen, aber auch das lohnt sich schon allemal! 

 

 

 

 

…leider war es damit auch Zeit, das traumhafte Hoi An auch schon wieder zu verlassen 🙁 ,mit dem Sleepingbus ging es dann 7 Stunden lang weiter in Richtung Norden, nach Phong Nha.

 

 

 

Tag 8-10: Phong Nha

 

Phong Nha ist ein sehr, sehr kleines Städchen, das ganz in der Nähe des Phong Nha Ke Bang Nationalparks liegt. Hauptsächlich bekannt ist der für seine vielen Höhlen, unter anderem die größte Höhle der Welt, die man aber nur mit spezieller Ausrüstung in einer mehrtägigen Tour besichtigen kann, doch auch die anderen Höhlen sind echt der absolute Wahnsinn! Unter anderem gibt es auch viel Dschungel, der mit seinen vielen verschiedenen Tierarten und Pflanzen echt sehenswert ist.

 

 

Meine schönsten Erlebnisse in Phong Nha:

 

 

Jeder, der nach Phong Nha fährt besucht die Höhlen. Dort gibt es die größten der Welt und diese Weite und Größe, die man sieht, kann man mit keinem Bild auch nur annähernd so einfangen wie es in echt ist. Beispielsweise die berühmte Paradise Cave (Bild), die ihren Namen absolut verdient hat. Klar, sind reeelativ viele Touris dort, aber das ist egal, diese Höhle verzaubert einen, auch wenn da vielleicht ein paar mehr Leute herumstehen. Eine weitere Höhle, die wir besucht haben, ist die Phong Nha Cave, die zwar recht ähnlich ist, aber da man mit dem Boot hindurchschippert, hat man nochmal ein ganz anderes Feeling. Probs auch an die zwei Mädels, die gerudert haben! (Außerdem sind die Temperaturen in den Höhlen ein Traum! Nicht zu heiß, nicht zu kalt, wenn ich mir eine Temperatur für mein ganzes Leben lang aussuchen dürfte, es wäre die in der Paradise Cave oder in der Phong Nha Cave!)

 

 

 

Der Botanic Garden, war vor allem nach dem anstrengenden Hochlaufen zur Höhle eine super Erfrischung. Man hat die Wahl zwischen zwei Rundwanderungen, wir haben die für ca. 1 ½ Stunden genommen. Los gehts mitten durch Dschungel , man schaut sich die Natur an, unzählige Schmetterlinge in bunten Farben flattern um einen herum und die Grillen (wir vermuten, dass es Grillen waren…) rattern wahnsinnig laut vor sich hin (wir haben gemessen, fast 80 Dezibel!). Irgendwann stößt man auf den ersten Wasserfall, an dem man baden kann. In das absolut klare, eiskalte Wasser zu springen tut so unglaublich gut…ahhh… Relativ am Ende des Rundgangs gibt es noch einen anderen, viel größeren Wasserfall, an dem man keider nicht baden kann, dafür gehts danach, geleitet von dicken Tauen, die durch die Bäume gespannt sind, an der Seite des Wasserfalls hoch, wieder zurück zum Eingang. Eine echt tolle Tour, die trotz ein bisschen klettern echt entspannt ist… 

    

 

…und nochmal weiter, 15 Stunden Trip von Phong Nha in die Halongbucht. Zuerst wieder mal im Nachtbus, welcher diesmal aber genau so überbucht war, dass meine Mutter und mein Bruder im ‚Gang‘ (ungefähr 50cm breiter Abstand zwischen den Schlafsitzen, um zu den hinteren Liegen zu kommen) schlafen mussten…zum Glück mussten wir den Bus nach ca. 7 Stunden wechseln…

 

 

Tag 11- 12: Halongbucht

 

Die Halongbucht. Riesige Felsen die aus dem Wasser ragen, der Legende nach die überfluteten Überreste der Spuren eines Drachens. Das ist das absolute Must-do in Vietnam, die Sehenswürdigkeit schlecht hin!

 

 

Meine schönsten Erlebnisse in der Halongbucht:

 

 

Von der Terrasse unseres Boot aus konnte man echt super die Aussicht genießen. Am meisten beeindruckt haben mich die Farben. Diese komplett zahnpasta-weißen Kalkfelsen, bewachsen mit knallig-grünen Büschen, Palmen und anderen exotischen Pflanzen. Wir haben auch auf dem Boot übernachtet und da unsere Klimanalage leider nicht ging, haben mein Bruder und ich es uns mit Decken und Kissen auf dem oberen Deck gemütlich gemacht. Unter dem klaren Sternenhimmel zu schlafen war echt unbeschreiblich (ich war fast froh, dass die Klima kaputt war :D)

 

 

Mit in unserer Bootstour war auch Kajakfahren mit dabei. Obwohl es unglaublich (!) anstrengend war, die Felsen nochmal aus nächster Nähe zu sehen, das war es definitiv wert! Einziger Wermutstropfen: teilweise sind wir durch Wasserstellen gefahren, auf denen ‚Müllpfützen‘ geschwommen sind. Noch waren es ’nur‘ kleinere Inseln davon, aber wenn das so weiter geht, werden nicht mehr viele Menschen eine so unberührte Halongbucht erleben dürfen…

 

 

Die letzten Stunden, bevor es wieder aufs Festland ging, durften wir nochmal schön baden (nein, nicht in den Müllpfützen…) Wir sind ganz hoch auf die Terrasse des Schiffs um von dort dann ins erfrischende Meer zu springen, das hat so unglaublich viel SPaß gemacht! Ich durfte sogar von einem anderen Backpacker die GoPro ausprobieren, man kann sich vorstellen, was für lustige Videos da entstanden sind 😀 Echt ein super schöner Abschluss für die Drachenbucht!

 

 

Tag 12-14: Hanoi:

 

Mein Fazit zu unserem Aufenthalt in Hanoi in 2 Worten: zu kurz.

Ihr habt oben schon von meiner Begeisterung von Saigon gehört, aber ich sag euch was, Hanoi ist noch 10x besser! Es ist nicht so chaotisch, aber dennoch genug chaotisch, um wahnsinnig aufregend zu sein. Überall gibt es süße kleine Boutiquen (es war so toll zum Shoppen!!!), abends ist überall was los und alles ist so viel charmanter, man merkt den französischen Einschlag. Breite Aleen, gesäumt von Dalbergien-Bäumen (die haben wunderschöne weiße Blüten!), alte Kolonialbauten, auch das Flair ist ein wenig entspannter. Ich würde sogar sagen, mir hat es so gut gefallen, dass ich mir sogar vorstellen könnte, dort einmal für ein paar Monate (oder Jahre…) zu leben…

 

 

Meine schönsten Erlebnisse in Hanoi:

 

 

Definitv, genauso wie in Saigon, peoplewatchiiiing! Besonders abends, wenn Nachtmarkt ist (wo man ebenfalls super shoppen kann!), wenn alles Straßen gesperrt werden, schnuppert man das Essen der Garküchen, hört den Musikern zu, setzt sich an den Brunnen, schaut über den beleuchteten Hoan Kiem See und genießt einfach das Leben. Man schaut den Jungs zu, wie sie so ein Spiel spielen, in dem es darum geht, eine Art Federball mit dem Fuß hin und her fliegen lassen (und spielt eventuell sogar mit), guckt den Kindern zu, wie sie ihre Eisrosen aufschlabbern oder den Frauen mit den Strohhüten, wie sie in ihre Ananas feinsäuberlich ihre Muster schnitzen.

 

Und wenn man dann schonmal am Hoan Kiem See ist, sollte man auch über die berühmte The-Huc-Brücke (haha der Name) laufen, die mit ihrem knalligen rot und den goldenen, chinesischen Schriftzeichen kaum zu übersehen ist…

 

 

Ebenfalls an diesem See (der bildet sozusagen das Zentrum der Stadt) habe ich eins der absolut süßesten Dinge in meinem Leben erlebt, weswegen es auf gar keinen Fall in meiner ‚die schönsten Erlebnisse‘- Liste fehlen darf, obwohl es kein Sightseeing Tipp oder so etwas ist. Mich haben nämlich plötzlich, beim Spazieren um den See, mehrere kleine Mädchen angesprochen, ‚we learn english, what is your name?‘ Das waren so ungefähr 8- jährige, vietnamesiche Schüler, die mir zuvor eingeübte Fragen gestellt haben, das war echt so unglaublich putzig! Was dann aber mein Herz endgültig zum dahinschmelzen gebracht hat, war ein ganz kleines Mädchen, dass mir ganz stolz erzählt hat: ‚I can tell something about the weather in Vietnam.‘ Darauf folgten die absolut herzzereißendensten 2 Minuten meines Lebens, ich hatte fast Pipi in den Augen, es war ZUCKERSÜß!!

 

 

Der Literaturtempel ist vom Stil her dem der Brücke sehr ähnlich, aber die wunderschönen kleinen Teiche, auf denen Wasserlilien blühen, sowie der ,meiner Meinung nach, absolut geile Geruch nach Räucherstäbchen (wer mich kennt weiß, ich liiiebe Räucherstäbchen), machen den Tempel auf jeden Fall zu einem extra Besuch wert!

 

 

 

Alles in allem:

Vietnam bleibt in meinem Herzen. Hier habe ich nicht nur wahnsinnig viele Dinge erlebt, nein, ich durfte auch viele, wahnsinnig liebevolle Menschen kennenlernen, die Freude daran haben, ihr tolles Land anderen zu präsentieren und zu zeigen, dass das alte Bild von Vietnam, ‚Krieg‘, endlich durch viel schönere, friedliche ersetzt werden sollte. Ich war noch nie in einem Land mit so vielen verschiedenen Orten, verschiedenen Erelbnissen, verschiedenen Gerichten, verschiedenen Gesichtern. Ich bin wirklich wahnsinnig dankbar, so etwas erlebt zu haben. Vietnam, anh yêu em! (Vietnam, ich liebe dich!) <3

 



12 thoughts on “Meine 20 schönsten Erlebnisse in Vietnam”

  • Hey! Ich will auf jeden Fall mal nach Vietnam, dein Beitrag hat mich voll inspiriert. Die Fotos sind wunderschön( genauso wie deine Outfits drauf).
    Ich hoffe ich kann dasselbe auch eines Tages erleben wie du jetzt. Ich wünsche dir und deiner Fam noch eine meega schöne Reise und tolle Erlebnisse!
    Lg
    Annie😗

    • Das ist super lieb, vielen, vielen Dank! Bin auch super dankbar für die Reise und hoffe du hast auch ein bisschen Urlaubsstimmung abbekommen :))

  • Wow da bekommt man einfach nur Fernweh.
    Vietnam steht (spätestens seit diesem Post und diesen Eindrücken) ganz weit oben auf meiner Reise Bucket LIste.
    Es ist einfach wie eine andere Welt. Wow, danke dass du diese einzigartigen Momente mit uns teilst.

    alles Liebe deine Amely Rose schau dir gerne meinen London Vlog an

  • Oh, das sieht ja super spannend aus. Ich mag zwar lange Flüge überhaupt nicht, aber wenn das Ziel dann so besonders ist, nehme ich es auf mich.
    Wir lassen uns im Urlaub auch immer treiben, man entdeckt einfach viel mehr.
    Und das Essen sieht ja köstlich aus. Ich habe ein Kochbuch über Streetfood in Vietnam, das hat mich schon sehr neugierig gemacht. Es ist sicher noch einmal etwas anderes, diese Küche dann wirklich so authentisch zu erleben.
    Toller Bericht!
    Charli von https://frischgelesen.de

    • Vielen Dank Charli! Den langen Flug sollte man wirklich in Kauf nehmen, allein schon für das Essen lohnt es sich! Jaja, und sich treiben zu lassen, ist einfach die beste Möglichkeit, möglichst viel von der Kultur&Leuten kennenzulernen!!

  • Wow! Total schöner informiernder gute Laune Post. Feier die deine Art zu schreiben. Hat so eine intelligente Leichtigkeit 🙂

    Lg

    Jan aka Jasbo aka Jasbro aka Jasbokid aka Jakobsmuschel

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